Was sind Flavonoide?

Flavonoide sind sekundäre Pflanzenstoffe, welche auf natürlicher Ebene in vielen Pflanzen und somit Nahrungsmitteln vorkommen. Der Nobelpreisträger Albert von Szent-Györgyi Nagyrápolt entdeckte in den 1930er Jahren erstmals diese artbildenden Farbstoffe, wobei diese zunächst als Vitamin P (Permeabilitätsfaktor) bezeichnet wurden. Anfänglich wurde die Gruppe der Pflanzenfarbstoffe Flavone genannt, was auf das lateinische Wort flavus (gelb) zurückzuführen ist. Im späteren Verlauf erkannte man, dass auch viele andere Farben zu dieser Stoffgruppe gehören und man nannte diese abschließend Flavonoide.

Um zu erkennen welche Funktion die Flavonoide im menschlichen Körper haben, ist festzuhalten, dass diese nur von Pflanzen gebildet werden können. Tiere sind nicht in der Lage diese zu bilden, jedoch können Tiere in der Farbgebung (z.B. Schmetterlinge) durch die Nahrungsaufnahme maßgeblich durch diese beeinflusst werden. Von der Evolutions- und Entstehungstheorie her sind Flavonoide bei Pflanzen individuell ausgebildet worden, um passende Bestäuber anzulocken oder Fressfeinde abzuhalten. Für den Menschen können Flavonoide und Flavonole einige, durch viele Studien belegte, Vorteile haben.

Durch die erhöhte Flavonoidaufnahme konnten epidemiologische Studien ein geringeres Risiko an Herz-Kreislauf-Problemen zu erkranken oder gar zu sterben nachweisen. Ebenfalls ist durch Studien belegt, dass die Entstehung von verschiedenen Krebsarten gehemmt wird. An dieser Stelle ist das Flavonoid Quercetin zu nennen, welches z.B. in Zwiebeln vorkommt. Quercetin in hohen Dosen hat die Eigenschaft die Ausbreitung von Tumoren zu hemmen und eine Rückbildung zu verursachen. In vielen Studien wurde diese hervorragende Eigenschaft bestätigt und trotz aller Erkenntnisse wird Quercetin in der Medizin nicht genutzt. Es ist auch zu erwähnen, dass einige Verbindungen von Flavonoiden im Verdacht stehen eine mutagene oder gentoxische Wirkung zu haben sowie die Leber zu schädigen. Daher ist es umso wichtiger die guten von schlechten Flavonoiden zu unterscheiden. Auch in der Pharmazie untersucht man die unterschiedlichen Wirkungen und nutzt diese bei der Behandlung von unterschiedlichsten Symptomen und Krankheiten. Im Allgemeinen ist in Versuchen die antiallergische, antivirale, antimikrobielle, antioxidative und antikanzerogene Wirkung belegt worden.

In Kräutern, Beerengewächsen und anderen Pflanzengattungen kommen diese Flavonoide in natürlicher Form vor. So auch im Hanf, Cannabis Sativa L. Hier besteht ein breites Spektrum an guten Flavonoiden und man kann durch entsprechende Nahrungsergänzung eine Optimierung seines Körpers vornehmen. Ob durch Samenprodukte, Tees, eLiquid oder Öle ist jedem selbst überlassen. Der Markt für die CBD Produkte wird immer größer und es gibt bereits sehr viele verschiedene Hersteller und Produkte. Bei der Auswahl sollten man auf die Qualität achten und bei einem Händler seines Vertrauens, mit augenscheinlich viel Liebe zu Detail, auswählen.   

Quelle: Wikipedia

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